Berlin, September 2026

Fahrzeugüberführung so einfach wie Pizza bestellen? Das steckt dahinter.

Fahrermangel, steigende Kosten und neue bürokratische Hürden. Fahrzeuglogistik wird bereits seit Jahren immer teurer und komplizierter. Doch ein neuer Service verspricht: Fahrzeugüberführungen können so einfach sein wie Pizza bestellen!

Übergabe eines Autoschlüssels bei einer Movacar-Fahrzeugüberführung
(Bild: KI generiert)

Bereits seit Jahren steht die Logistik-Branche unter Druck, vor allem durch den wachsenden Fahrermangel. Allein in Europa fehlen aktuell rund 500.000 Berufskraftfahrer, das sind laut IRU-Fahrermangelbericht 2025 etwa 13 Prozent der Belegschaft. Der sinkenden Zahl der Fahrer steht ein steigender Bedarf an Überführungen gegenüber. Ein Grund von vielen: Immer mehr private Autofahrer wechseln vom Kauf zum Leasing. Das erhöht den Bedarf an Fahrzeugtransfers, bei Aus- und Rücklieferung ebenso wie beim Remarketing. Auch moderne Fuhrparks und Shared-Mobility-Anbieter fragen immer mehr Fahrzeugbewegungen von A nach B nach.

Zusätzlich belasten die Kosten und neue bürokratische Regeln das Geschäft. Spritpreise und der Mindestlohn steigen Jahr für Jahr. Und wer gedacht hat, mit Sammeltransporten Geld zu sparen, wird von neuen bürokratischen Hürden überrascht. So müssen im grenzüberschreitenden Verkehr bei gewerblichen Transporten über 2,5 Tonnen seit Juli intelligente Fahrtenschreiber der zweiten Generation nachgewiesen werden. Allein diese Pflicht verkleinert den Kreis der transportfähigen Dienstleister, was wiederum Kosten und Aufwand erhöht.

Wenn die Excel-Tabelle an ihre Grenzen stößt

Apropos Aufwand: Flottenverantwortliche müssen immer mehr Zeit investieren, um Fahrzeugbewegungen selbst zu organisieren. Denn auch eine gut gepflegte Excel-Tabelle mit Telefonnummern verfügbarer Fahrer stößt zunehmend an ihre Grenzen, vor allem bei spontanen Aufträgen oder wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig bewegt werden sollen. Hinzu kommt ein demografisches Problem: Viele nebenberufliche Fahrer aus der Boomer-Generation gehen in den Ruhestand oder erreichen das Alter, in dem sie nicht mehr fahrtüchtig sind. Und wer noch fährt, ist von den wachsenden Dokumentationspflichten bei Abholung und Abgabe überfordert.

Reiner Marktplatz oder echter Partner?

Eine Lösung für das Problem sind digitale Plattformen für Fahrzeugtransfers. Sie versprechen eine schnelle, effiziente Vermittlung gewerblicher Fahrer für Fahrzeugbewegungen jeglicher Art. Doch oft genug sind die Plattformen reine Marktplätze: Ein Fahrer ist zwar schnell gefunden, den Organisationsaufwand trägt aber nach wie vor der Auftraggeber.

Einen anderen Weg geht die Berliner Logistik-Plattform Movacar. Auch Movacar vermittelt die eingehenden Aufträge an einen der 2.000 registrierten gewerblichen Fahrer, bleibt aber während des gesamten Prozesses als aktiver Partner an Bord. Abholung, Transfer und Abgabe bis hin zur Dokumentation werden von Movacar lückenlos überwacht, unterstützt von digitalen Funktionen und einem erfahrenen Operationsteam. So ist auch bei Verzögerungen oder Problemen ein kompetenter Ansprechpartner nicht weit.

Neu: Movacar Self Service

Seit September 2026 hat Movacar seinen Service für gewerbliche Fahrzeugtransfers um einen neuen Baustein erweitert: das Movacar Self-Service-Portal. Hier können Flottenverantwortliche, Händler, Leasing-Anbieter oder Vermieter mit nur wenigen Klicks eine Fahrzeugbewegung von A nach B beauftragen, ganz ohne Anrufe, E-Mails oder Vertragsverhandlungen. Wenige Angaben zu Fahrzeug und Strecke genügen, um einen verbindlichen Preis zu berechnen und mit der Bezahlung den Auftrag direkt abzusenden.

Die Überführung wird vom Movacar-Team in der gewohnten Qualität schon innerhalb von 5 Werktagen abgewickelt, 250.000 Euro Versicherung je Fahrzeug inklusive.

Movacar Self-Service-Portal auf einem Tablet mit verbindlicher Preisanzeige
Einfache Preiskalkulation: Schon im ersten Schritt wird der verbindliche Preis für die Fahrzeugüberführung angezeigt.
„Vor allem für Neukunden, die bisher für Fahrzeugbewegungen noch keinen Dienstleister genutzt haben oder die mit ihrer bisherigen Lösung unzufrieden sind, ist unser Self-Service-Portal ein niedrigschwelliger und einfacher Einstieg. Die Konditionen sind von Anfang an transparent, und das Abschicken des Auftrags dauert nicht länger, als sich bei einem Bringdienst eine Pizza zu bestellen.“

Eustach von Wulffen, Gründer und CEO von Movacar

Interesse geweckt? Das Self-Service-Portal finden Sie hier:

Übrigens: bekannt durch die 1-Euro-Mietwagen

Übrigens: Der Name Movacar ist auch im Zusammenhang mit den sogenannten 1-Euro-Mietwagen bekannt geworden. Dahinter verbirgt sich die Geschäftsidee, Überführungsfahrten als One-Way-Mietwagen an Privatreisende zu vermitteln. Mit diesem genialen Konzept konnte Movacar seit 2019 tausende Mietwagen und Campervans durch ganz Europa fahren lassen, wobei die Vermieter bis zu 60 Prozent der Überführungskosten einsparen konnten. Die Movacar Crowd hat das Angebot wiederum begeistert als Travel-Hack und günstige Urlaubsoption genutzt und ist inzwischen auf 400.000 Nutzerinnen und Nutzer gewachsen. Die aktuellen Angebote für Privatreisende finden Sie hier: